Nitrat – DIE schleichende Vergiftung für Pferde

Portofrei erhältlich beim Verlag BOB, auch bei Amazon und dem regionalen Buchhandel.

Im Giftpflanzenbuch wird ausführlich erklärt, wie schädlich zu hohe Nitratmengen für das Pferd sind. Überdosierungen verursachen einen Sauerstoffmangel im gesamten Körper des Pferdes. Das liegt an der Eigenschaft des Nitrats, den Farbstoff der Roten Blutkörperchen so zu verändern, dass das Blut kein Sauerstoff mehr binden und in den Körper transportieren kann. Je nach Nitratmenge beginnt die Vergiftung schleichend bis hin zum sog. Inneren Ersticken.

Oft unbemerkt bleibt die schleichende Vergiftung mit Nitrat. Durch die schlechtere Sauerstoffversorgung sind die Tiere weniger leistungsfähig, haben eine schlechtere Samenqualität und bekommen Aborte. Gerade bei der beobachteten mangelnden Leistungsfähig setzt oft ein Teufelskreis ein: Mangelnde Leistungsfähigkeit > mehr Futter > noch schlechtere Leistungsfähigkeit > … .

Problematisch bei der Nitrataufnahme sind stark gedüngte Futterpflanzen sowie die Massentierhaltung mit seinen enormen Güllemengen, die den Boden der tierhaltenden Landwirte komplett überfordern. Als Folge der Überdüngung haben wir große Nitratmengen im Futter und im Grundwasser.

Sollte in der Pferdehaltung anstelle von Trinkwasser das preiswerter zu fördernde Brunnenwasser eingesetzt werden, dann sollte vor deren Verwendung eine Laboruntersuchung auf Nitrat gemacht werden. 50 mg/l, das ist die EU- Vorgabe, sollte nach Auskunft führender Vergiftungszentralen nicht überschritten werden.

Wer mehr über die Nitratproblematik lesen möchte, dem sei dieses kostenlose Heft des Umweltministeriums empfohlen.

Knoblauch ist ++stark giftig!

Ihr müsst nicht immer alles glauben, was auf dem Beipackzettel und im Internet steht. Pferde dürfen kein Knoblauch!

Alle die von der Equitana sich die so gesunden knoblauchhaltigen Zusatzfuttermittel aufschwatzen lassen haben bzw. noch Reste in der Futterkammer haben, sollten den jetzt anstehenden Frühjahrsputz nutzen und ihre Knobi- Produkte entsorgen. Knoblauch ist nämlich eine nicht zu vernachlässigende Giftpflanze und wird aktuell bei den Vergiftungszentralen mit ++stark giftig für Pferde geführt. Ab 60 g werden Vergiftungserscheinungen möglich!

Vorsicht Grünschnitt

Der Garten ist sauber und die Fahrt zum Recyclinghof gespart. CO2- Bilanz stimmt – Pferd tot.

Zu Beginn der Weidesaison sollten Pferdehalter sehr sorgfältig die Weiden und deren Randbereiche kontrollieren. Nicht selten haben Gartenbesitzer ihren Gärten zu Ostern aufgehübscht und entsorgen ihren Grünschnitt gerne auch mal auf oder neben den Pferdeweiden. „Die Pferde werden schon ihren Spaß dran haben und ich bin es los“, so denken die Nachbarn und haben nicht einmal ein schlechtes Gewissen. Dass die auf dem Foto dokumentierte Entsorgung mit Leichtigkeit ein Pferd umbringt, macht deutlich, wie sorgfältig die Weidekontrolle durchgeführt werden muss.